Social Media Recruiting: so gewinnst du Talente in den Sozialen Medien

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Die Sozialen Medien spielen nicht nur im privaten Umfeld eine große Rolle, auch im professionellen Kontext orientieren sich Nutzer*innen zunehmend an Social Media Plattformen. Je jünger die Zielgruppe, desto höher die Wahrscheinlichkeit, sie durch Social Media Recruiting erfolgreich zu erreichen.

Insbesondere im harten Wettbewerb um qualifizierte Auszubildende ist das Recruiting über Soziale Medien eine Maßnahme, die sich auszahlt. Doch auch bei Bewerber*innen mit etwas mehr Erfahrung ist Social Media Recruiting von Vorteil, denn du gelangst dadurch sehr nah an deine Zielgruppe.

Zusammenfassung
  • Identifiziere die richtige Plattform und nutze Active Sourcing.
  • Passe den Content an die Plattform an und gib Einblicke in den Arbeitsalltag.
  • Nutze professionelle Gruppen in sozialen Netzwerken.

Die richtige Plattform identifizieren

Jede Zielgruppe hat andere Vorlieben und Gewohnheiten beim Umgang mit Social Media. Am Beispiel Facebook lässt sich dies gut verdeutlichen. Dort sind verhältnismäßig wenige Jugendliche angemeldet. Gerade einmal 51 Prozent der 13 bis 17-Jährigen nutzen Facebook. 

Bei der Altersgruppe der 25 bis 30-Jährigens sind es immerhin ganze 84 Prozent. Facebook ist demnach eher geeignet, Personen zu erreichen, die gerade ihr Studium abgeschlossen haben, als solche, die eine Ausbildung nach einem erfolgreichen Haupt- oder Realschulabschluss suchen.

Auszubildende erreicht man eher auf Instagram, da mehr als 73 Prozent der 13 bis 17-jährigen User*innen Instagram nutzen, während nicht einmal 47% der 30 bis 49-Jährigen auf Instagram vertreten sind.

Active Sourcing, um die richtigen Kandidaten zu erreichen

Das Beispiel Auszubildendenmarketing zeigt deutlich, dass nicht grundsätzlich jeder Social Media Nutzer*in der richtige Empfänger beziehungsweise die richtige Empfängerin deiner Werbebotschaft ist.

Da vor allem junge Menschen sich potenziell für eine Ausbildung interessieren, kann über das Active Sourcing genau diese Zielgruppe angesprochen werden. Dank der Angaben, die die Nutzer*inner über sich selbst machen, lässt sich der Kreis der Adressaten gut einkreisen. 

Über Paid Ads, die ausschließlich User*innen im Alter zwischen 16 und 19 Jahren ausgespielt werden, die aus einem gewissen Umkreis stammen, lassen sich mögliche Interessent*innen für eine Ausbildung gut identifizieren und ansprechen. Indem du die Zielgruppe möglichst genau definierst, erreichst du deine Wunschkandidaten bestmöglich.

Gib Mitarbeitern Gesicht und Stimme

Durch Testimonials von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen gibst du deinem Unternehmen eine persönliche Note. In Sozialen Medien ist ein persönlicher Bezug viel wichtiger als nur Zahlen und Fakten, denn in dieser Umgebung zählen persönliche Eindrücke.  

Zeige also deine Mitarbeiter*innen und lasse diese zu Wort kommen. So erreichst du potenzielle Bewerber*innen auf einer emotionalen Ebene und die Aufmerksamkeit steigt signifikant. Die richtige Mischung aus Professionalität und Persönlichkeiten ist ein nicht zu unterschätzender Erfolgsfaktor im Social Media Recruiting.

 

Nutze professionelle Gruppen in sozialen Netzwerken

Manche Social Media Plattform sind gezielt für den professionellen Bereich geschaffen. Auf LinkedIn oder Xing gibt es zahlreiche Gruppen, in denen sich Berufstätige bestimmter Branchen organisieren.

Nutze diese Gruppen, um vielversprechende Bewerber*innen zu identifizieren. Diese kannst du dann gezielt anschreiben. Achte dabei darauf, dass du die Nachricht personalisierst und, wenn möglich, auf den individuellen Hintergrund der Person eingehst.

Professionelle Gruppen eignen sich ebenfalls hervorragend, um das Unternehmen durch Content mit Mehrwert zu positionieren. So erregst du die Aufmerksamkeit von vielversprechenden Kandidat*innen, die sich dadurch eher für dein Unternehmen interessieren.

Passe Content entsprechend des Sozialen Netzwerks an

Ebenso wichtig wie die Wahl der Plattform ist, dass der Content zum Netzwerk passt. Angenommen du hast eine eigene Landingpage entworfen, um diese als Linkziel einer Social Media Recruiting Kampagne zu nutzen. 

Je nach Plattform, sollte der ausgespielte Content passend gewählt werden. In Instagram Stories kommen vertonte Bewegtbilder besser als ein tonloses Foto. Für Twitter wäre dieses Format eher ungeeignet. Auf Twitter muss in wenigen Worten eine Botschaft rüberkommen, die zum Klick auf einen Link motiviert.

Zum einen muss die Contentart passen, zum anderen auch die Ansprache. Bei einer jüngeren Zielgruppe ist das Siezen eher unpassend. Letztendlich hängt diese Entscheidung aber auch von der beworbenen Branche ab.

Gib einen Einblick in den Arbeitsalltag

Vielen Bewerber*innen ist ein authentischer Einblick in das Unternehmen wichtig. Schließlich wünschen sie sich einen Eindruck davon, was als Mitarbeiter*in auf sie zukommt. Gerade im Azubi-Marketing ist dieser Effekt nicht zu unterschätzen, da es für die Bewerber*innen in der Regel der erste richtige Job ist und sie kaum wissen, wie sie sich eine Ausbildung vorstellen können. 

Sei transparent und gib Eckdaten preis: wie viele Stunden pro Woche würden die Bewerber*innen arbeiten? Wie viele Tage pro Woche findet die Berufsschule statt? Oder findet der schulische Teil der Ausbildung als Block statt?

Fazit

Social Media Recruiting ist in der heutigen Zeit ein mächtiges Werkzeug, um potenzielle Mitarbeitende und Auszubildende aktiv zu erreichen.

Nutze die Möglichkeiten, die Social Media Recruiting dir bietet und erreiche Bewerber*innen in einem privaten Kontext. Berücksichtige dabei folgende Tipps:

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