Der WirvsVirus Hackathon der Bundesregierung und die Entstehung von Clinicbuddy

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Das Projekt ClinicBuddy ist aus dem WirvsVirus Hackathon der Bundesregierung entstanden und hat es sich zum Ziel gesetzt, den Onboarding-Prozess von Pflegekräften zu unterstützen und neuen Mitarbeitenden in Kliniken den Start zu erleichtern.

Erfahre hier mehr über die Geschichte und die Entstehung von ClinicBuddy – los geht’s!

Der Hackathon

Vom 20. bis 22. März 2020 fand der erste Hackathon der Bundesregierung unter dem Thema WirvsVirus statt. Die Idee war laut den Veranstaltern erst eine Woche zuvor entstanden in Anlehnung an einen Hackathon aus Estland.

Im Rahmen der vorgegebenen 48 Stunden sollten kreative Lösungen zur Bewältigung der COVID-19 Pandemie gefunden und ausgearbeitet werden. Die Teilnahmebereitschaft war mit über 40.000 Leuten überwältigend und damit hatten auch die Veranstalter zunächst nicht gerechnet. Es wurden über 2000 Projektideen eingereicht.

Henrike von Clinicbuddy reichte damals folgende Projektidee ein: Etablierung einer e-Learning Plattform, die Freiwillige auf ihren Einsatz im Gesundheitswesen im Rahmen der Coronakrise inhaltlich vorbereitet. Das Projekt wurde angenommen und los ging’s.

Am Freitag Abend musste sich zunächst ein Team zusammenfinden, das sich für das gleiche Thema interessierte, was bei 2000 Projekten und über 28.000 Teilnehmenden nicht so einfach war. Gegen 22 Uhr fand der erste Slack Call mit ca. 8 Beteiligten statt und es wurde direkt festgelegt, wie an dem Wochenende gearbeitet werden sollte.

Das Team war und ist bis heute interdisziplinär geprägt. Damals bestand es bereits zu Beginn aus einem Softwareingenieur, Pflege- und Medizinstudierenden, Ärzten und Ärztinnen, einer Architektin und einem Masterstudenten Entrepreneurship und Innovation.

Das Ziel für das Wochenende wurde bereits am Freitag ausgerufen: am Sonntag Abend sollte ein erster Websiteentwurf mit medizinischen Inhalten stehen.

Am Samstag wuchs das Team stetig weiter und zeitweise arbeiteten 30 Leute aus ganz Deutschland parallel an dem Projekt. Mehrmals tägliche Calls und Aufgabenverteilung via Trello machten ein effektives Arbeiten möglich.

Man merkte allen Teilnehmenden die Motivation an, etwas Sinnstiftendes tun zu können, während man nur noch zu Hause sein durfte, da der Lock-down in der Woche zuvor begann. Bereits am Samstag Abend gab es einen ersten Websiteentwurf und der Teamname Helferhände stand.

Sonntag galt es bis 18 Uhr ein Video mit unserem Hackathon Produkt einzureichen. Die Spannung stieg am Nachmittag, als es langsam knapp wurde mit der Videoerstellung. Das Content Team arbeitete währenddessen mit Hochdruck weiter an inhaltlichen Kursen.

Bis Sonntag Abend konnten wir 15 Kurse erstellen, die verschiedene grundlegende Pflegethemen abbildeten. Als das Video hochgeladen war, konnte endlich gefeiert werden. Bei einem Bier wurde virtuell angestoßen und auf das verrückte Wochenende zurückgeblickt.

Für die meisten war dies der erste Hackathon überhaupt. Faszinierend war, wie viel man an einem Wochenende umsetzen kann und was ein motiviertes Team dahingehend ausmacht.

Wie ging es weiter?

Zunächst herrschte eine Woche Ruhe um das Hackathon Organisationsteam. Über 1.500 Projekte mussten von mehreren Jurymitglieder begutachtet werden. Am 31. März 2020 wurde verkündet, welche Projekte zu den besten gehörten.

Unter die Top 20 kam das Projekt Helferhände nicht, aber in die erweiterte Auswahl von 191 Projekten. Es folgte die Bewerbung auf das Solution Enabler Programm, das innovativen Projekten eine ideelle Unterstützung für weitere 6 Monate bieten soll.

Experten unterstützen Teams bei der schnellen Testung ihrer Idee, wöchentliche Calls zum Austausch und vieles mehr sind Bestandteile des Programms.

Helferhände wurde als eines von 130 Projekten ausgewählt und damit nicht genug. Helferhände konnte als eines von 34 Projekten in die BMBF-Fördermaßnahme Software Sprint aufgenommen werden. 1,5 Millionen Euro werden über einen Förderzeitraum von 3 Monate an die 34 Projekte ausgeschüttet.

Von Helferhände zu ClinicBuddy

Seit Mai 2020 hat Helferhände nun feste Mitarbeiter, durch welche die Idee gereift ist. Aus einer reinen e-Learning Plattform zur Vorbereitung von Freiwilligen wird nun eine Onboarding Plattform, die die Einarbeitung in Kliniken verbessern soll.

Da es den Namen Helferhände schon häufig gab, wurde in einem kreativen Prozess ClinicBuddy als Wortneuschöpfung für das Team und die Onboarding Idee auserkoren.

Alles weitere zu ClinicBuddy, zur Idee und zum Team findest du auf der über uns Seite.

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